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Blog – Kunst, Kreativität & Ateliergedanken
Dieser Blog ist mein gedankliches Atelier.
Hier teile ich Einblicke in meine künstlerische Arbeit, meine Workshops und die Fragen, die mich als Künstler bewegen – ehrlich und ohne Filter.
… Allein diese Atmosphäre hat das Arbeiten verändert. Plötzlich fühlte sich Kunst nicht mehr wie Unterricht an, sondern wie etwas, das man einfach macht….
… Manchmal habe ich das Gefühl, dass mir bei diesem Satz jedes weitere graue Haar spontan einen neuen Freund bekommt. Und ganz kurz denke ich darüber nach, wie befriedigend ein großer Teller Farbe in diesem Moment wäre…
… Man spricht oft darüber wie viel Zeit, Kreative in ihre Arbeit investieren.
Worüber nicht gesprochen wird: die Zeit, die nicht in Kunst, in Kurse oder Kreative Projekte investiert wird…
Kannst du Bilder hören?
Das Trommeln von Regen an der Fensterscheibe. Das Kreischen von Möwen am Meer. Das Rascheln von Laub unter den Füßen.
Manche Bilder lösen bei mir genau solche Geräusche im Kopf aus.
…Viele meiner Kursteilnehmer sind zunächst frustriert, wenn sie eine Stelle übermalen müssen, die nicht gelungen ist. Manche schämen sich sogar dafür.
Dann sage ich oft:
„Frag lieber nicht, wie oft ich das bei meinen eigenen Bildern mache.“
Denn genau das gehört dazu….
Der Sommer bringt für mich nicht nur Sonne, offene Atelierfenster und lange Abende — er bringt auch Junggesellinnenabschiede. Allerdings nicht als Gast mit Bauchladen und Plastikkrönchen, sondern als Gastgeber kreativer Auszeiten mitten im Tagesprogramm der Mädelsrunden.
Und ehrlich gesagt: Ich mag diese Entwicklung sehr.
Was passiert eigentlich, wenn Eltern und Kinder gemeinsam kreativ werden?
Nicht mit Leistungsdruck.
Nicht mit „richtig“ oder „falsch“.
Sondern einfach im gemeinsamen Tun.
Und trotzdem bin ich geblieben.
Nicht, weil ich besonders hart bin.
Oder weil Aufgeben für mich „keine Option“ wäre.
Sondern weil ich irgendwann verstanden habe, dass Angst nie komplett verschwindet.
Man lernt nur, anders mit ihr zu leben.
… Zwischen KI-Büchern und „3-Schritte-Erfolg“: Warum echte Erfahrung leiser geworden ist – und warum ich trotzdem wieder darüber spreche…
Wer noch nie bei einem Kreativkurs war, stellt sich das oft ganz einfach vor: Ein paar Menschen sitzen an Tischen, malen ein Bild, gehen wieder nach Hause.
Aber so läuft es bei mir selten.
… Vielleicht ist das das Schönste am Kintsugi: Nicht alles muss wieder werden wie neu. Manches darf mit seinen Spuren weiterleben – und gerade dadurch noch wertvoller werden….
5 Minuten. Mehr braucht es nicht.
Mehr brauche ich nicht, um wieder runterzukommen – wenn ich in Rostock am Hafen sitze.
Warum das Meer für mich ein echter Reset-Knopf ist, hab ich aufgeschrieben.
Drei Straußeneier, zwei intuitive Arbeiten – und eines, das ich bewusst zerstört habe. Ein Einblick in meinen künstlerischen Prozess und die Arbeit mit Kintsugi.
…Viele Künstler nutzen KI längst – nur spricht kaum jemand darüber. Ein ehrlicher Erfahrungsbericht zwischen Angst, Realität und neuen Möglichkeiten…
…Im Alltag verschwimmt dieser Unterschied allerdings häufig. Viele Menschen benutzen „Pink“ einfach als Sammelbegriff für alles, was irgendwie hellrot oder rosafarben ist….
… Kintsugi zeigt, dass Brüche nicht versteckt werden müssen. In meinen Workshops erleben Teilnehmer, wie aus Scherben etwas Neues entsteht – und warum Reparieren zu einem kleinen Ritual werden kann….
Warum Künstler eine Unternehmerbrille brauchen
Eine Website ist für viele Künstler ein notwendiges Übel.
Man hat eine – aber wirklich strategisch genutzt wird sie selten.
Dabei ist sie kein digitales Schaufenster.
Sie ist Fundament. Struktur. Filter. Verkaufsraum.
Und ich habe in den letzten Wochen gemerkt:
Meine brauchte ein Update – nicht optisch, sondern unternehmerisch.
…manchmal zeigt sich Professionalität nicht darin, jede Option mitzunehmen –
sondern darin, bewusst zu entscheiden, welche man nicht braucht…
… Ich selbst tue es – oder würde es jederzeit tun, wenn es sinnvoll ist. Denn KI ist ein Werkzeug dieser Zeit. So wie Social Media. So wie Smartphones. Auch die wurden einst verteufelt – und sind heute selbstverständlich…
… Sieben Tage à 24 Stunden.
Dazwischen schlafen, ausruhen, leben – und die kreativen Hirnzellen wollen auch geladen werden. Und irgendwann ist so eine innere Batterie einfach leer…
… „Ich hab irgendwo noch eine Staffelei zuhause. Die hab ich noch nie benutzt. Acrylfarben hab ich, glaub ich, auch – aber ich komm halt nicht dazu.“…
… “Sind meine Füße noch da?”
Wenn es mir nicht gut geht, dann frage ich mich manchmal: "Sind meine Füße noch da?" Was für eine alberne Frage. Natürlich. Aber das Hineinfühlen in meine Füße, verankert mich im Hier und Jetzt und holt mich wieder aus Stress oder Aufregung heraus. …
… 🤯 Der Moment der Wahrheit: Irgendetwas stimmt nicht...
Ich malte, ich verwarf, ich malte neu. Die Farben auf meinen Monitoren wirkten perfekt. Das Blau war kräftig, die Kontraste stimmten. Doch je näher ich dem Abschluss kam, desto mehr beschlich mich ein ungutes Gefühl…
… „Und das tut soo gut.. Und das tollste, außer ein paar halbwegs guter Schuhe braucht man zum Laufen nichts außer 2 halbwegs gesunde Beine.. Einfach raus und los, auch wenns mal nur 2 km sind oder so.“…
… Nächste Woche starten meine Kintsugi-Workshops und ich kann mir keine passendere Zeit dafür vorstellen. Für alle, die es nicht kennen: Kintsugi ist die traditionelle japanische Kunst, bei der zerbrochene Keramik nicht einfach weggeworfen wird, sondern die Bruchstücke mit Goldlack wieder zusammengefügt werden…
… Kaum schmiedet man einen Plan, lacht irgendwo das Universum laut auf und denkt sich: „Schauen wir mal, was wir da noch ändern können!“..
… Sucht Ihr nach einer außergewöhnlichen Idee fürs nächste Teamevent? Vielleicht möchtet Ihr eine Weihnachtsfeier veranstalten, den Start eines neuen Projekts feiern oder einfach nur die Zusammenarbeit in Eurem Team stärken?…
… Als Workshop-Leiter begleite ich Menschen auf ihrem kreativen Weg. Warum Feedback, Vertrauen und Wertschätzung wichtiger sind als Perfektion…