Manchmal will ein Projekt einfach wachsen
Manche Projekte trägt man lange mit sich herum. Man denkt darüber nach, schiebt sie auf irgendwann – und dann passiert plötzlich etwas, das sie ins Rollen bringt.
Ende Juni habe ich mich nach einem Gespräch mit einer lieben Freundin endlich an einen solchen Traum gewagt: ein eigenes Tarot-Deck zu entwerfen.
Ich begann mit der Karte 0. Eigentlich ganz ungeplant und eher aus einem schönen Zufall heraus. Als die Karte vor mir lag, dachte ich noch: Na, mal schauen. Das hat ja Zeit. Ich kann das Stück für Stück angehen.
Jetzt ist Anfang Oktober.
Und plötzlich sind die Großen Arkana fertig. 22 Karten – beziehungsweise inzwischen sogar 25. Denn während des Malens hatte ich irgendwann das Gefühl, dass meinem Tarot noch etwas fehlt. Also kamen kurzerhand drei weitere Karten dazu.
Die ersten acht Karten werden demnächst als limitierte Kunstdrucke in meinen Shop einziehen. Die ersten Probeexemplare durfte ich bereits in den Händen halten – und es ist ein ziemlich besonderer Moment, wenn aus einer Idee plötzlich etwas Greifbares wird.
Und nun warten die Kleinen Arkana darauf, irgendwann ebenfalls zu entstehen.
Wann das sein wird? Keine Ahnung.
Vielleicht in den nächsten Wochen, vielleicht dauert es länger. Und das ist vollkommen in Ordnung. Denn nicht jedes Projekt braucht von Anfang an einen perfekten Plan. Manche Dinge dürfen sich entwickeln, verändern und einfach wachsen.
Dieses Tarot ist jedenfalls vor allem aus Motivation, Neugier und ganz viel Lust am Malen entstanden.
Und genau deshalb freue ich mich gerade so darüber.
Ich bin gespannt, wohin mich dieses Projekt noch führt – und mindestens genauso gespannt, was ihr zu meinen Tarotkarten sagen werdet.
Mehr davon gibt es in den nächsten Wochen und Monaten zu sehen.
Das Abenteuer hat gerade erst begonnen.