Regen
Regen hat für mich etwas Beruhigendes – dieses gleichmäßige Trommeln an Fensterscheiben, das Licht, das sich im nassen Asphalt spiegelt, die Welt, die für einen Moment langsamer wirkt.
Gleichzeitig liebe ich die andere Seite: Kinder, die in Pfützen springen. Tropfen, die auf Schirme prasseln. Sommerregen, der nicht vertreibt, sondern befreit.
In dieser Serie halte ich genau diese Gegensätze fest. Regen ist hier nicht grau, sondern lebendig. Er schafft Spiegelungen, Bewegung und flüchtige Augenblicke voller Energie.
Mich interessiert der Moment, in dem Wasser aufkommt, auftrifft, aufleuchtet – und wieder verschwindet. Zwischen Stille und Ausgelassenheit entsteht eine eigene Magie.