Regen
Regen legt eine zweite Schicht über die Welt.
Licht beginnt zu wandern.
Oberflächen spiegeln.
Bewegung verwischt.
In diesen Arbeiten geht es nicht um das Wetter –
sondern um jene stille Melancholie,
die entsteht, wenn alles in Bewegung ist
und man dennoch innehält.
Schwarzweiß reduziert das Sichtbare auf Kontrast und Struktur.
Tropfen, Spiegelungen, fließende Linien werden zu Spuren des Moments.
„Zwischen Tropfen“ ist eine Einladung zum Hinsehen –
dort, wo das Flüchtige Form annimmt.
Regen fällt nicht nur – er klingt.
Feine Linien ziehen sich durch den dunklen Raum.
Tropfen sammeln sich, brechen, perlen weiter.
Unter einem roten Schirm entsteht ein stiller Schutzraum.
Das Umfeld verschwimmt, Bewegung löst Konturen auf.
Die reduzierte Farbigkeit lenkt den Blick auf das Wesentliche:
Rhythmus.
Struktur.
Atmosphäre.
„Regentropfenmelodie“ hält jenen Moment fest,
in dem das Außen leiser wird –
und das Hinsehen beginnt.
Werkdetails
Acryl auf Leinwand
30 × 40 cm
Original, handgemalt
Rückseitig signiert und gestempelt
Status: Original bereits vergeben